KiTa St. Gallus - Merzhausen

 
Friedhofweg 9
79249 Merzhausen
Telefon: 0761/403540
 
Der Katholische Kindergarten St. Gallus befindet sich als Katholische Kindertagesstätte (Kita) seit Dezember 2016 in einem neu erbauten Haus. Wir sind eine viergruppige Erziehungs- und Bildungseinrichtung und arbeiten mit dem Situationsansatz und dem Gruppenkonzept.

Träger der Kath. Kita St. Gallus ist die katholische Kirchengemeinde Freiburg im Breisgau, die Geschäftsführung für den laufenden Betrieb übernimmt das Verwaltungszentrum der Röm. kath. Kirchengemeinde Freiburg i.Br.
Da wir eine konfessionelle Kita sind, legen wir – neben dem Situationsansatz als Kernansatz – ein großes Augenmerk auf die Vermittlung religiöser Werte und das Feiern bestimmter, christlicher Feste, wie beispielsweise Ostern, Advent oder Dreikönig.
 
Öffnungszeiten
Montag – Donnerstag 
07.30 Uhr – 16.00 Uhr
Freitag
07.30 Uhr – 14.00 Uhr

Innerhalb dieser Öffnungszeiten legt jede Familie fest, über welche Dauer (Verlängerte Öffnungszeit – VÖ oder Ganztageszeit – GT) die Kinder die Kita besuchen.
Für alle VÖ- und GT- Kinder findet außerdem ein gemeinsames, warmes und vollwertiges Mittagessen in familiärer Atmosphäre statt.
 

 

Bitte informieren Sie sich mit einem Klick

  

Die Kita St. Gallus versteht sich als Ausbildungseinrichtung und arbeitet eng mit den pädagogischen Fachschulen zusammen.

Die Kita besteht aus vier Gruppen mit Intensivräumen, einem Bewegungsraum, einem Raum für Kleingruppenarbeit (Bücherei, Musik, Sprachförderung usw.), Sanitärräumen, einem Büro, einer Küche (die auch die Kinder zum Kochen/ Backen einlädt), zwei Ruheräumen, einer Malwerkstatt, einem Elternsprechzimmer, einem großen Garten mit Außenwerkbank und aus Räumen für das pädagogische Personal.
  

Das Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg hat einen „Orientierungsplan für Bildung und Erziehung“ für die baden-württembergischen Kindergärten und Kindertageseinrichtungen herausgegeben, der bestimmte Ziele und Inhalte vorgibt.
Auch wir orientieren uns selbstverständlich an diesem Plan und begleiten pädagogisch die Bildungs- und Entwicklungsfelder: Körper; Sinne; Sprache; Denken; Gefühl und Mitgefühl; Sinn, Werte und Religion.

Dabei nehmen wir Einfluss auf Gesundheit, Geborgenheit, Selbstwirksamkeit, das Ich, Natur und Umwelt, soziales und kulturelles Gefüge, Nonverbales, Verbales, Kreativität, Regeln, Rituale, Tradition, Kultur und einiges mehr. Mit dieser Vielfalt arbeiten wir selbstverständlich inklusiv und es gilt, sie für uns ganzheitlich zu unterstützen. Dabei stehen die Individualität jedes einzelnen Kindes, seine Art des Denkens sowie seine Art, sich die Welt anzueignen, im Mittelpunkt.
  

Klare Strukturen sind uns wichtig; deshalb bestehen unser Vormittag sowie die Mittags- und Ganztagszeit aus festen Eckpunkten und Ritualen, die den Kindern Sicherheit und Orientierung im Alltag geben.

Jede Gruppe legt dabei die Struktur teilweise individuell fest bzw. verändert diese entwicklungsbedingt. Dazu gehören unter anderem gemeinsames Vespern, Freispiel, gemeinsame Kreise, regelmäßige Nutzung des Turnraums, Gartenzeiten, Mittagessen und Mittagsruhe.

Auch Regeln vermitteln Sicherheit und bilden eine klare Struktur für Kinder. Durch Regeln und Grenzen entwickelt sich im täglichen Umgang miteinander die eigene Identität, welche die Voraussetzung für Einfühlungsvermögen sowie für kooperatives und soziales Verhalten ist. Deshalb haben wir hier in unserer Kita gemeinsame Regeln, deren Einhaltung uns wichtig ist.
  

„Kinder unterscheiden nicht zwischen Lernen und Spielen.
Sie lernen beim Spielen.

 
Das Spiel trägt wesentlich zur Persönlichkeitsentfaltung bei.“ (Prof. Dr. Dr. Manfred Spitzer) Außerdem haben die Kinder beim Spielen die Möglichkeit, sich aktiv und individuell zu selbständigen und gemeinschaftsfähigen Menschen zu entwickeln und sich ihre Umwelt zu erschließen.

Im Freispiel – während der Freien Bildungszeit – entscheiden die Kinder selbständig, was, wann, mit wem und wie intensiv sie spielen. Dazu bereiten die pädagogischen Fachkräfte die Rahmenbedingungen, wie beispielsweise Raum, Material, Zeitpunkt und Impulse vor und beobachten, unterstützen und leiten das Freispiel.
 
 
  

In unserer Kita finden Angebote, Aktionen und Projekte situationsorientiert und/oder ritualisiert, sowie auf den Entwicklungsstand der Kinder bezogen, statt. Zudem kooperieren wir mit der Grundschule, allen Kitaeinrichtungen in Merzhausen und unterstützenden Fachkräften und Institutionen.
 
  

Die Erziehung in der Kita ergänzt und unterstützt die Erziehung der Kinder in den Familien. Deshalb ist uns eine gute Zusammenarbeit mit den Eltern sehr wichtig. Diese geschieht durch Eingewöhnungsgespräche, Entwicklungsgespräche, Elternabende, Aushänge, Tür- und Angelgespräche, Informationen per App, Mitwirkung an situationsorientierten Angeboten und Festen, Portfolioinhalte, den Elternbeirat und dem regelmäßigen Austausch mit diesem und Eltern-Kind-Aktionen.
  

Unsere pädagogische Arbeit in der Kita beginnt mit der Eingewöhnungsphase. Da die Kinder unterschiedliche Lebenserfahrungen mitbringen, gestalten wir die Eingewöhnungsphase individuell. Dabei ist das Ziel, dass die Kinder ihre neuen Bezugspersonen kennenlernen, Vertrauen fassen und eine stabile Bindung aufbauen, in Beziehung mit anderen Kindern treten, sich in die Gruppe sowie den Kita-Alltag einleben. In den ersten Tagen werden die Kinder von einem Elternteil begleitet.
Der Ablöseprozess beginnt dann, wenn Kinder und Eltern Vertrauen zu den Erzieherinnen und der Einrichtung gefasst haben. Dieser Prozess kann sehr unterschiedlich sein, daher ist es uns wichtig, Eltern und Kinder durch individuelle Absprachen in dieser Zeit zu begleiten.

  

Gesetzlich festgelegt, muss jede Kita in Deutschland bestimmte Bedingungen erfüllen. So legt das SGB VIII, § 22 unter anderem den Grundsatz fest, dass Kinder in Tageseinrichtungen in ihrer Entwicklung zu fördern und zu eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Menschen zu erziehen sind. Außerdem soll dabei die Erziehung und Bildung der Kinder in ihren Familien unterstützt und ergänzt, sowie die Vereinbarkeit von Familie und Beruf verbessert werden.

Dieser gesetzliche Auftrag umfasst die Erziehung, die Bildung und die Betreuung der Kinder, bezieht sich auf die soziale, emotionale, körperliche und geistige Entwicklung und schließt die Vermittlung von Werten und Regeln mit ein. Diese Förderung soll sich am Alter und Entwicklungsstand, den Fähigkeiten, den Bedürfnissen, an der Lebenssituation und Herkunft der Kinder orientieren. Ebenso hat jede Kita nach SGB VIII a/b den gesetzlichen Auftrag, die Kinder vor körperlicher, seelischer und geistiger Gefährdung jeglicher Art zu schützen (inhaltlich wiedergegeben aus dem SGB VIII). Diese gesetzlichen Bestimmungen einzuhalten und zu leben, ist eine wichtige Grundlage der pädagogischen Arbeit in unserer Kita.

  

Leitung: Lisa Scheitweiler
Stellvertretende Leitung: Jana Latuska
 
Friedhofweg 9, 79249 Merzhausen
Telefon: 0761/40 35 40
  
Römisch katholische Kirchengemeinde Freiburg i.Br.
Verwaltungszentrum
 
Kita-Geschäftsführerin
Annika Bernhard
Telefon: (0761) 3 86 89 37
Jakob-Burckhardt-Straße 13, 79098 Freiburg
  

Zur Kontaktaufnahme im Blick auf eine mögliche Anmeldung verwenden Sie bitte dieses Vormerkdatenblatt:
 
  


* Zitat 1: Jürgen Zimmer, aus Tacheles – Pädagogische Ansätze und Handlungskonzepte herausgegeben vom Landesverband Katholischer Kindertagesstätten Diözese Rottenburg-Stuttgart e.V., Seite 6, 2. Auflage, Stuttgart 2015

* Zitat 2: Prof. Dr. Dr. Manfred Spitzer, Ärztlicher Direktor der Psychiatrischen  Universitätskliniken Ulm und Leiter des ZNL TransferZentrum für Neurowissenschaften und Lernen, im Bericht „Warum Spielen so wichtig für Kinder ist!“ aus „Kita-Spielothek 2015“ herausgegeben von Mehr Zeit für Kinder e.V., Deckblatt, Frankfurt am Main 2015

* Bilder 1 bis 13: Katja Gilev und Sara Schätzle